Dein Support für Feelfarbig 🖤Hi! Schön, dass dir unsere Arbeit gefällt. Unsere Recherchen und Beiträge sind stets unabhängig und für dich kostenlos. Damit das auch so bleiben kann, freuen wir uns über Vielen Dank! ✌️
Dein Support für Feelfarbig 🖤Hi! Schön, dass dir unsere Arbeit gefällt. Unsere Recherchen und Beiträge sind stets unabhängig und für dich kostenlos. Damit das auch so bleiben kann, freuen wir uns über deine Unterstützung. Vielen Dank! ✌️
Die Frage, wie ein Tattoo richtig herum sein sollte, sorgt immer wieder für Diskussionen – sowohl unter Tätowierer*innen als auch Tattoo-Begeisterten. Anders als ein Bild an der Wand wird ein Tattoo aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet. Genau deshalb stellt sich bei einigen die Frage: Sollte das Tattoo aus der eigenen Perspektive oder aus der Sicht anderer Menschen richtig herum erscheinen?
Die meisten Tätowierer*innen vertreten die Auffassung, dass ein Tattoo entsprechend der Körperausrichtung platziert werden sollte. Das bedeutet, dass das Tattoo für andere Menschen richtig herum erscheint, auch wenn man es selbst auf dem Kopf sieht.

Diese Sichtweise betrachtet Tattoos als Teil des gesamten Körpers. Deshalb orientiert sich die Ausrichtung der Tätowierungen an der natürlichen Körperhaltung. Für viele fühlt sich diese Ausrichtung intuitiv richtig an und ergibt ein harmonisches Gesamtbild. Schließlich verbinden wir „oben“ und „unten“ am Körper ganz selbstverständlich mit Kopf und Füßen. Deshalb empfinden viele Tätowierer*innen auch nur die entsprechende Tattoo-Platzierung als richtig herum. Manche lehnen es sogar ab, bestimmte Motive entgegen dieser Ausrichtung zu tätowieren.
Für andere steht dagegen die persönliche Bedeutung ganz klar im Vordergrund. Sie möchten ihr Tattoo ohne Spiegel betrachten können und bevorzugen deshalb eine Ausrichtung, die aus ihrer eigenen Perspektive richtig herum erscheint. Oftmals geht es hierbei um Motive, die sich auf der Innenseite des unteren Arms befinden.
Aus der Sicht anderer Menschen wirkt das Motiv dadurch jedoch falsch herum. Viele nehmen das bewusst in Kauf, weil ihnen die eigene Wahrnehmung wichtiger ist.

Beide Sichtweisen haben ihre Berechtigung und letztendlich gibt es keine allgemeingültige Regel. Ein Tattoo gehört zu der Person, die es trägt und die Entscheidung darüber, wie es ausgerichtet sein soll, ist genauso individuell wie das Motiv selbst.
Beide Sichtweisen haben ihre Berechtigung. Welche Ausrichtung besser passt, hängt letztlich von den eigenen Vorstellungen und Prioritäten ab. Gleichzeitig lohnt es sich, die Wirkung des Tattoos im Gesamtbild des Körpers zu bedenken.

Die Ausrichtung einzelner Motive gewinnt oft an Bedeutung, wenn später weitere Tattoos hinzukommen. Vor allem bei Sleeves oder großflächigen Kompositionen achten viele Tätowierer*innen darauf, dass alle Elemente einer gemeinsamen Flussrichtung folgen.
Werden Motive bewusst unterschiedlich ausgerichtet, kann das je nach Gestaltung unruhig wirken. Deshalb lohnt es sich, zukünftige Tattoos bereits bei der Platzierung zu bedenken.

Ob man sich für die klassische oder die persönliche Orientierung entscheidet: Wichtig ist, dass man sich mit der Wahl wohlfühlt. Ein gutes Beratungsgespräch mit deinem Tattoo Artist kann helfen, im Vorfeld die beste Lösung für dich zu finden.
Tätowierer*innen haben viel Erfahrung mit der Platzierung von Tattoos und können wertvolle Tipps geben, um das Motiv optimal auf dem Körper auszurichten. Außerdem könnt ihr gemeinsam verschiedene Möglichkeiten direkt auf dem Körper vergleichen und die Wirkung der Tattoo-Platzierung einschätzen. So fällt die Entscheidung oft leichter.