Wohin mit dem Motiv? – Die Platzierung deines Tattoos

Das Wunschmotiv steht schon, aber du bist noch auf der Suche nach einer passenden Stelle? Dann findest du hier ein paar Tipps, die dir weiterhelfen können!

Zuerst solltest du dir Gedanken darüber machen, ob dein Motiv ein „sichtbares“ Tattoo werden soll. Sichtbar bedeutet in diesem Fall, dass das Tattoo sich an einer Stelle befindet, die du nicht immer bedecken kannst. Du stehst also vor der Entscheidung, ob du eine für jeden Menschen offensichtlich tätowierte Person sein möchtest, oder das Ganze doch eher dein privates Ding wird. Ein Tattoo am Oberschenkel ist beispielsweise für gewöhnlich weniger häufig präsent, als ein Tattoo am Unterarm. Plane genau durch, welches Motiv du wo haben möchtest und verbaue dir nicht, schon bevor du deinen absoluten Traumtätowierer gefunden hast, alle sichtbaren Stellen.

Ich möchte viele Tattoos haben!

Bei mehreren Tattoos ist es wichtig darauf zu achten, dass sie sich nicht gegenseitig in die Quere kommen. Solltest du beispielsweise deinen ganzen Arm als Full sleeve von einem Tätowierer füllen lassen, musst du dir keine großen Gedanken mehr machen. Ihr werdet gemeinsam die einzelnen Motive platzieren und dein Tätowierer wird sie anschließend flächig verbinden. Falls du deinen Arm jedoch nicht als ein Projekt stechen lässt, sondern mehrere kleine Motive von verschiedenen Künstlern sammeln möchtest, solltest du der Platzierung der einzelnen Motive etwas mehr Aufmerksamkeit schenken.

Tattoos von verschiedenen Artists

Du möchtest deinen Arm komplett tätowiert haben und dich dabei nicht auf einen Künstler festlegen? Kein Problem! Mehrere „kleine“ Tattoos können auch eine große Fläche Haut bedecken. Hierbei sollte jedoch darauf geachtet werden, dass zwischen den einzelnen Tattoos nicht zu viele Lücken entstehen, die nicht genug Platz für ein weiteres Motiv bieten. Solche Lücken lassen sich oft nur mühsam füllen und manch ein Tätowierer hat natürlich nur wenig Spaß daran, der Lückenfüller zu sein. Teile deinem Tätowierer beim Platzieren seines Motivs zwischen den anderen ruhig mit, dass er es möglichst so platzieren soll, dass möglichst keine doofe Lücke entsteht. Hierzu kann er sein Motiv zum Beispiel noch minimal vergrößern, verkleinern oder sonstig abändern. Er hat für gewöhnlich einen besseren Blick auf die Thematik und kann dich bei der Entscheidung für die optimale Platzierung beraten.

Verbau dir die großen Flächen nicht zu früh!

Viele Tattoo-Neulinge planen verständlicherweise bei ihren ersten Tattoos noch nicht für die nächsten Jahre mit. Beliebte Stellen für die ersten Tattoos sind zum Beispiel Schlüsselbein oder Schulter. Einige ärgern sich dann jedoch später, dass sie sich Dekolleté oder Rücken schon so früh verbaut haben. Diese Stellen eignen sich nämlich besonders gut für große Projekte, da sie eben eine entsprechend große Fläche für solche bieten. Nicht immer ist es möglich die alten Motive gut in das neue Projekt einzubinden. Oft wird dann zu Methoden wie Covern oder Lasern gegriffen, was für einen selbst natürlich ärgerlich ist.

Nicht nur das Motiv sollte euch in Zukunft glücklich machen, sondern auch dessen Platzierung auf eurem Körper.